(interlinguale Soziolinguistik deskriptiv fundiert)
Projekte (Stand 11/2008)
- Migration (Grenze – Gender – Granica)
- Lateinamerikanische Diskurstraditionen – europäische Textmuster?
- Sprachvariation in Norddeutschland (SIN) (DFG-Projekt)
- Geschichte der Deutschen Forschungsgemeinschaft (1920-1970)
- Irreguläre Morphologie in Sprachinseln (in Russland und Brasilien) als Beispiel für Deutsch als Minderheitensprache (DFG-Projekt)
- Arbeitsstelle Deutsch als Minderheitensprache
Die Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls für deskriptive Linguistik und interlinguale Soziolinguistik liegen einerseits in der Sprachbeschreibung west- und osteuropäischer Sprachen, wobei auch Varietäten ursprünglich europäischer Sprachen außerhalb Europas berücksichtigt werden (insbesondere Lateinamerika und Kanada). Andererseits spielt der Sprachvergleich in vielen Projekten eine wichtige Rolle. Kennzeichnend für fast alle Arbeiten ist der empirische Ansatz, der die konkreten Sprechereignisse, die linguistischen Daten, gemeinsam mit ihrer sprachwissenschaftlichen Repräsentation in den Mittelpunkt der Forschung stellt. In Fortführung der Tradition des Lehrstuhls gilt ein besonderes Interesse den Minderheitensprachen und nicht-standardsprachlichen Varietäten. Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler werden dazu ermutigt, qualitative Analysemethoden mit quantitativen Forschungsdesigns zu verschränken. Neben im engeren Sinne sprachwissenschaftlichen Perspektiven sind viele Projekte an der Schnittstelle zu den Sozialwissenschaften, zur Geschichte, zur Stadtgeographie und zu anderen benachbarten Disziplinen angeordnet. Mehrsprachigkeit, Sprachvariation, Migrationskontexte, die (sprachlich fundierte) Konstruktion von Identität, die Beschreibung von Texten, denen eine Kultur vermittelnde Funktion in der Vergangenheit oder Gegenwart zukommt, mögen beispielhaft genannt werden.
Migration (Grenze – Gender – Granica)
Schlüsselwörter: Migration, Gender, Identität, Raum, Sprachvergleich, Sprachkontakt, bilingualer Spracherwerb, interkulturelle Kommunikation
Kooperationspartner: -
Mitarbeiter am Lehrstuhl: Konstanze Jungbluth, Peter Rosenberg, Barbara Janczak
Lateinamerikanische Diskurstraditionen – europäische Textmuster?
Schlüsselwörter: Textsorten, Genre, Diskurstraditionen, Lateinamerika, Argentinien, Brasilien, Morphologie, Syntax, Experten-Laien-Kommunikation
Kooperationspartner: Univ. Kiel, Univ. Buenos Aires, Univ. Federal de Rio de Janeiro, Univ. Salzburg, Univ. Zürich
Mitarbeiter am Lehrstuhl: Konstanze Jungbluth, Maret Keller
Sprachvariation in Norddeutschland: SIN - DFG-Projekt
Schlüsselwörter: Niederdeutsch, Dialekte, Soziolinguistik, Sprachvariation, Sprachwandel, Regionen
Kooperationspartner: Universitäten Münster, Bielefeld, Hamburg, Kiel, Potsdam
Mitarbeiter am Lehrstuhl: Peter Rosenberg, Klaas-Hinrich Ehlers, Hannah Reuter, Claudia Scharioth
Irreguläre Morphologie in Sprachinseln - DFG-Projekt
Schlüsselwörter: Morphologie, Konvergenz, Brasilien, Russland, Russlanddeutsche, Aussiedler, Sprachinseln, Sprachwandel, Dialektologie, Sprachkontakt, Soziolinguistik
Kooperationspartner:Katholische Universität Eichstätt Ingosltadt
Mitarbeiter am Lehrstuhl: Peter Rosenberg
Geschichte der Deutschen Forschungsgemeinschaft 1920 – 1970
Schlüsselwörter: Geschichte der Sprachwissenschaft, Lexikographie, Dialektologie, Forschungsförderung, Wissenschaftssoziologie, Nationalsozialismus
Kooperationspartner: HU Berlin, Univ. Freiburg
Mitarbeiter am Lehrstuhl: Klaas-Hinrich Ehlers
Arbeitsstelle Deutsch als Minderheitensprache
Schlüsselwörter: Sprache, Kultur und Geschichte deutscher Minderheiten in der Welt
Kooperationspartner:
Mitarbeiter am Lehrstuhl: Peter Rosenberg, Harald Weydt




