Socio-cultural Studies (MASS)
Die soziopolitische Dimension des europäischen Kulturvergleichs bezieht vor allem sozial-kulturelle und politisch-institutionelle Gegenstände ein.
Hierzu gehören u.a. der Wandel der westlichen Industriegesellschaften und neue gesellschaftliche Strukturen, die Systemtransformation in Mittel- und Osteuropa und ihre Konsequenzen und Voraussetzungen; der Komplex von Migration, Mobilität, nationalen und transnationalen sozialen, kulturellen, sozialräumlichen und institutionellen Entwicklungen, europäischer Integration und Globalisierung.
Die kulturelle Dimension schließt Wertorientierungen und deren Wandel ebenso ein wie Phänomene der sprachlich-kommunikativen Repräsentation und des Sprachkontakts, ethnokulturelle und nationale Zuschreibungen und Verhaltensmuster sowie die Rolle der Religion und deren Wirkungen in der Moderne und Postmoderne; das Funktionieren von Demokratie und die (Un)Entbehrlichkeit ihrer kulturellen Einbettung.
Die Perspektive des MA-Studiengangs Soziokulturelle Studien / Socio-cultural Studies (MASS) ist auf den gesamteuropäischen Kultur- und Gesellschaftsvergleich gerichtet, unter Einschluss der mittel- und osteuropäischen Kulturen und Gesellschaften und mit Blick über den europäischen "Tellerrand" hinaus.
Der Studiengang ist modular aufgebaut (siehe Studienstruktur):
Im Zentralmodul werden die theoretischen Grundlagen von Kultur und Gesellschaft vermittelt Ziel ist es, Kenntnisse über soziale Strukturen und deren Wandel sowie Grundlagen in der Analyse moderner Kulturen zu erwerben.
Im interdisziplinär ausgerichteten Wahlmodul werden einzelne Aspekte soziokultureller Studien vertieft. Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen wird die soziokulturelle Bedingtheit moderner Gesellschaften behandelt.
Die forschungspraktische Anwendung der theoretischen Kenntnisse erfolgt im Rahmen des Forschungsmoduls. Dort sind forschungspraktische Leistungen auf dem Gebiet der soziokulturellen Studien zu erbringen. Aus dem methodischen Kanon der Soziokulturellen Studien werden forschungspraktische Seminare angeboten, die verschiedene Zugänge zu quantitativer und qualitativer empirischer Forschung über die soziokulturellen Grundlagen moderner Gesellschaften vermitteln.
Ergänzt wird dieser inhaltliche Fokus durch den Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen auf dem Niveau einer Fachsprache sowie durch ein Optionsmodul.
Im Optionsmodul vertiefen Studierende ihre Kenntnisse durch die Wahl einer zweiten modernen Fremdsprache oder zusätzliche Leistungen im Modul 2 (interdisziplinäres Wahlmodul) oder im Modul 3 (Forschungsmodul) oder durch Leistungsnachweise im Bereich des Kulturmanagements oder der Rechts- oder Wirtschaftswissenschaften.




